HR-Fernsehsendung "defacto"


Ein Tag nach der Bundestagswahl 2017 wurde ich vom hessischen Rundfunk in die Sendung "defacto" eingeladen, um dort über meine Sicht auf die AfD und meine Erfahrungen dort zu berichten. 



"blutzucker" bei hr2-Kultur (Daniella Baumeister)

Bei hr-online hat Daniella Baumeister eine Rezension eingesprochen. 

"Ist also das Szenario, das Autor Leif Tewes in seinem Thriller „Blutzucker“ entwirft, eine große Verschwörungstheorie oder sind diese Machenschaften schon längst Alltag in der Lebensmittel- und in der Pharmaindustrie? Gedanken, die sich Daniella Baumeister aus dem Team von hr2-Kultur beim Lesen auch gemacht hat, aber vor allem sagt sie, ist dieser Krimi bzw Roman Noir „Blutzucker“ ungeheuer spannend."

 



"Ein großartiger Moderner Noir" (Tag Null)


"Im deutschen Sprachraum gibt es kaum Hartgesottenes. Wen das reizt, der wird bei Leif Tewes fündig. Der präsentiert in TAG NULL eine komplexe, schwarze Story. Der Autor legt seine Charaktere wunderbar ambivalent an, erzählt lakonisch und dicht, so düster wie erhellend, kenntnisreich wie klug. Sein Panoptikum von Figuren ist widersprüchlich und kontrastreich, doch in sich schlüssig. Die Entwicklung der Geschichte und ihr Aufgalopp ins Finale sind fulminant. Ethik und Moral laufen neben der Spur - so wie die Politik und das wahre Leben.

Am Ende ist alles erzählt, was erzählt werden muss, eben auch, dass die Bösen oft triumphieren, weil sie keine Brüche zeigen.

 

Ein großartiger, moderner Noir. Chapeau. Gern mehr davon."

Leserrezension


"uneingeschränkte Lese-Empfehlung!"


"TAG NULL ist ein gelungener Thriller, schlank, schnörkellos und rasant, der das aufregende Schicksal eines „begnadeten“ Schützen und Auftragsmörders schildert. "

 

Die ganze Rezension Jörg Völker vom Krimikiosk



"Ein spannendes, sehr gut recherchiertes Thrillerdebüt"


"Auf jeden Fall sollte man den Autor im Auge behalten, wenn man spannende Thriller mag, die auch politische und kritische Themen aufgreifen.

Wer sich bei solchen Büchern angesprochen fühlt, kann ruhigen Gewissens zugreifen, klare Kaufempfehlung von mir."

Die ganze Rezension bei "Buchstäbliches" (im Keller)



"eine Leseempfehlung für Thriller-Fans"


"Das Thrillerdebüt des Autoren Leif Tewes hatte mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Autor fackelt nicht lange und von Seite eins an ist man sofort in der spannenden Handlung, die den Leser nach Frankfurt am Main und ins ehemalige Jugoslawien führt, gefangen.

Sehr gut hat mir die Beschreibung der Charaktere gefallen. Der Auftragskiller wurde mir schnell symphatisch und auch alle anderen Figuren die,ebenso wie die verschiedenen Schauplätze,wunderbar und authentisch beschrieben sind, setzen das Kopfkino gut in Gang.

In diesem Thriller ist nichts so wie es scheint und es erscheint mir fast sträflich auch nur noch ein einziges Wort über die Handlung zu verlieren. Der Thriller mit politischem Hintergrund behandelt Korruption, die Balkan-Mafia und führt uns hinter die Kulissen einer Welt, die wir gewiss so nicht haben wollen und vor der wir gerne die Augen verschließen.

Leif Tewes hält die Spannung von Beginn an hoch und obwohl ich, wie ich gestehen muss, normalerweise echte Probleme mit Mafia-Geschichten habe, hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen und ich musste einfach weiterlesen. "


(http://thrillertante.blogspot.de/2015/07/rezension-tag-null.html)




"Straight wie eine Gewehrkugel"


"Tag Null" der Tag an dem sich alles verändert für den Scharfschützen Tom, da er sein Ziel nicht trifft.

 

Leif Tewes hat diesen Thriller im Stil einer abgeschossenen Gewehrkugel geschrieben, straight, rasant, ohne Umwege aufs Ziel führend, nur im Gegensatz zum Hauptprotagonisten Tom, trifft Leif Tewes immer.

 

Direkt am Anfang geht es los, der Autor schreibt hier einen wirklich "puren" Thriller, der nicht zu sehr in andere Genre reinrutscht und ist somit klar und sehr verständlich. Er unterlässt es praktisch, den Braten mit zu vielen Gewürzen zu einem Einheitsbrei zu machen. Die Verwicklungen von Balkan-Mafia bis in die höchsten Ämter der Politik und deren Nebenwirkungen auf die Gesellschaft  in Europa werden sehr realistisch dargestellt. Die Einzelschicksale in diesem Gefüge sind immer glaubhaft und nie übertrieben. 

 

Da das Buch nur 232 Seiten fasst, hat Leif Tewes mit seinem kompakten Schreibstil alles richtig gemacht, er wird nie langatmig, man will am Ball bleiben, und kann es locker in einem durchlesen. Deshalb empfehle ich das Buch besonders reisenden Leser, für unterwegs. Ist man erst mal in der Handlung drinnen, lenkt einem kaum etwas ab, so sehr fesselt es den Leser.

 

Also wer auf Thriller steht, die direkt zur Sache kommen, ohne viel geschmückten Szenen, ist hier richtig und sollte es lesen."

(http://arenspeter.jimdo.com/rezensionen/)


"Der Kommissar und der Killer"


Von 

Rezension bezieht sich auf: Tag Null (Broschiert)
Früher war Tom KSK-Soldat. Heute verdient er sein Geld als Auftragskiller. 32mal hat er getroffen. Nun ging sein Schuss daneben. Paula überlebt. Auftraggeber war anscheinend die Balkan-Mafia. Als Tom beginnt, Fragen zu stellen, gerät er selbst in das Visier eines serbischen Profikillers.

Zufällig lernt Tom in einer Bar Hannah kennen. Es knistert. 
In einem weiteren Erzählstrang lernen wie Kommissar Berg kennen. Wie sich herausstellt, hat es bereits zwei ähnlich motivierte Morde im Auftrag der Balkan-Mafia gegeben: Ein Banker, ein General - und Paula… Wo ist die Verbindung?
Weitere Morde geschehen. Es geht um Organisierte Kriminalität. Ein tödliches Netz aus Drogen, Waffen und Menschenhandel, in das auch die Polizei verstrickt zu sein scheint. Unterlegt ist die Krimihandlung mit bestens recherchierten Einblicken in die Politik - Bestechung, Korruption und Geldwäsche, nicht nur auf dem Balkan. Wer ist gut, wer ist böse?
Leif Tewes lässt die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmen. Kommissar Berg hat wie Killer Tom ebenfalls mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen. Das macht sie sympathisch. Die Geschichte lässt sich flott lesen und der Erzählrhythmus ist bis zum Ende perfekt austariert. Auch wenn der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, wird dennoch Spannung aufgebaut. Sogar der Humor kommt nicht zu kurz.

„Tag Null“ ist das Thrillerdebüt von Leif Tewes, der bisher hauptsächlich Fachliteratur geschrieben hat. Authentische Figuren und außergewöhnliche Schauplätze - der Autor weiß genau, wovon er schreibt. Viele Ortswechsel und kurze Kapitel sorgen für Dynamik und einen durchgängigen Spannungsbogen bis zum furiosen Finale. In „Tag Null“ verbinden sich Kriminalfall und private Tragödie.

Fazit: Rasanter Thriller mit politischem Hintergrund voll schräger Wendungen, skurrilen Figuren und witzigen Dialogen. Ein Volltreffer!

Leipziger Internet Zeitung (10.4.2015, Ralf Julke)


Ein echter Frankfurt-Krimi mit tödlicher Perfektion und einem Showdown für Schlaflose

Mutig hat sich der Leipziger fhl Verlag der Eroberung der Bankenstadt Frankfurt gewidmet. Seine Krimis spielen schon lange nicht mehr nur in Leipzig oder Dresden. Doch aus Frankfurt kommt ein ganz besonderes Stück Spannung in den kleinen Leipziger Verlag: Thriller, die man den Hessen gar nicht zugetraut hätte.

Mit Leif Tewes erobert sich ein Frankfurter Autor nun das Krimi-Genre. Und zwar das flotte Krimi-Genre. Der Mann mag’s schnell, liebt rasante Geschichten und Perfektion. So sehr, dass man ihm auch einen Auftragskiller als Helden abnimmt. Einen Mann, so modern wie IT und Smartphone, Speed und Extasy. Ein mobiler, flexibler Arbeitnehmer, wie ihn sich die Deppen der modernen Arbeitsmarktrevolution geradezu wünschen – immer einsatzbereit, durch keine Familie belastet, präzise und perfektionistisch. Meist merken die Gläubigen der modernen Arbeitsmarktlehre gar nicht mehr, was sie da eigentlich anbeten.

Autoren, die sich einfach mal hinsetzen und das Ideal des perfekten Auftragnehmers derart sauber in Szene setzen, die kommen gar nicht umhin, die Perfidie dieses Bildes von unhinterfragter Arbeit sichtbar zu machen. Denn aus der Innenperspektive heraus ist für den Helden dieser Geschichte alles klar: Er ist gut, er ist perfekt. Er hat in Afghanistan seinen Job in aller Seelenruhe und zur Zufriedenheit Aller erledigt. Wenn Andere kopflos und unüberlegt handelten und dabei in der Regel nicht nur ihr eigenes Leben riskierten, hat er die Ruhe bewahrt und auf die entscheidende Sekunde gewartet, in der der Schuss ein Treffer werden musste. Technikverliebt ist er auch – die Eigenschaft teilt er mit seinem Autor, der in Frankfurt Chef eines IT-Unternehmens ist.

Und auch als ihm zum Ende seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr ein recht mysteriöser Job angeboten wird, sagt er nicht Nein. Er hat gelernt, seine Aufträge zu erfüllen, ohne über ihren Sinn und ihren Zweck nachzudenken. Ein Ziel soll eliminiert werden? Er sorgt dafür. Und verdient auch noch gut. Er fragt nicht, sondern sichert nur in gelernter Perfektion ab, dass ihm kein Fehler unterläuft. Fehler unterlaufen nur, wenn Emotionen ins Spiel kommen.

Als ihm dann doch ein Schuss knapp daneben geht, hat der Held dieser Geschichte nicht nur ein emotionales Problem und kommt ins Grübeln. Er steckt auch bis zum Hals in der Scheiße, denn die Welt, in der er sein Geld verdient hat, verzeiht keine Fehler. Und worüber er sich all die Jahre zuvor keine Gedanken gemacht hat, holt ihn jetzt ein: Die nie durchdachte Frage nach der Moral und der richtigen Seite.

Dass es eine junge Frau ist, die sein Weltbild ins Wanken bringt, ist der eher romantische Aspekt der Geschichte, macht aber die Erschütterung sichtbar, die den Emotionslosen jetzt auf einmal dazu bringt, die Dinge klären zu müssen. Mal abgesehen davon, dass auch ein paar andere Leute dabei sind, die Dinge auf ihre Weise klären zu wollen. Und mit präziser Wirkung hat Leif Tewes den Moment, in dem seine Geschichte das Gaspedal durchdrückt, mit einem zerschellenden Glas Rotwein markiert. Das ist die Stelle im Buch, an der der Leser entweder die Zähne zusammen beißt und das Buch bis zum nächsten Tag weglegt – oder er muss durchlesen bis zum Ende. Denn ab hier gibt’s kein Halten mehr, steigen auch Kommissar Berg und seine Ermittler ein ins Geschehen und sind das Gegenteil dessen, was man aus dem bräsigen deutschen Derrick-Krimi so kennt: Mit langem Grübeln, Trauerschieben und Murren über zähe Ermittlungen halten sich Berg und seine Kollegen nicht auf.

Immerhin haben sie schon zwei Leichen auf dem Tisch liegen und die Vermutung, es mit einem Auftragskiller zu tun zu haben, der in Frankfurt für einen der mafiösen Clans unterwegs ist, liegt auf der Hand. Eigentlich ist das ein Fall für das Dezernat “Organisierte Kiminalität”. Aber einer wie Berg wäre nicht Kriminalkommissar in Frankfurt, wenn er der OK nicht schon des öfteren begegnet wäre. Denn wenn dubiose Clans die Gesellschaft und die Wirtschaft einer Stadt unterwandern und in ganzen Stadtteilen die Regie

übernehmen, um Schwarzgeld zu waschen, Drogen, Waffen und Menschen zu verkaufen, dann verändert sich eine Stadt, dann zerfrisst ein Phänomen nicht nur Politik und Wirtschaft, sondern auch den Polizeiapparat: die simple Korruption. Berg weiß es, seine Kollegen ahnen es zumindest. Denn wenn faules Geld beginnt, Menschen käuflich werden zu lassen, dann ist der Verrat bald auch in den eigenen Reihen.

Und weil das so ist, ducken sich Politiker und Amtsträger meist weg, wenn es um mafiöse Strukturen geht, entsteht eine undurchdringliche Welt der Abhängigkeiten, in der die Abhängigen ihr Leben riskieren, wenn sie auch nur ans Aussteigen denken. Das betrifft auch den Auftragsmörder, der Fragen zu stellen beginnt und auf einmal etwas entdeckt in seinem Leben, was eben nicht mehr nur mit perfekter Auftragserfüllung zu erledigen ist. Im Gegenteil.

Diese Geschichte läuft zwangsläufig auf einen Showdown heraus, auch wenn der Leser mit den Helden der Geschichte vorher erst einmal einen kleinen Höllenritt erlebt, denn wo ein Auftragskiller sein Ziel verfehlt, finden sich schnell noch ein paar andere. Europa gebiert diese Typen ja geradezu, seit durchgeknallte Männer ihre eigenen kleinen Kriege angezettelt haben. Nicht nur die Geschichte der bisherigen Opfer deutet auf den entfesselten Balkan und das blutige Erbe des Jugoslawienkrieges. Die Schicht unserer Zivilisation ist dünn. Und überall, wo man das Umsichgreifen von Korruption und organisierter Kriminalität duldet, wird sie brüchig.

Und Berg – eine Type, wie man sie auch unter Krimi-Kommissaren selten antrifft – hat genug gesehen in seiner Dienstzeit. Er erkennt die Muster auch da, wo sie die trompetenden Berichte der Medien nicht mal bemerken, wenn sie mitten hineingetreten sind. Die Welt der allein von Dividende und Boni beseelten und wie Roboter handelnden Banker hat er genauso gefressen wie die verlogene Moral der Fastfood-Ketten. Über die Schwermut all der anderen Krimi-Kommissare in Nord und Süd, Ost und West ist dieser Mann hinweg. Was ihn zu einem erstaunlichen Gegenspieler für den Auftragskiller macht – als kämen da zwei aus völlig verschiedenen

Richtungen an den selben Punkt der Entscheidung.

Vielleicht ist man da als Autor in Mainhattan einfach schon ein Stück weit abgebrühter und illusionsloser als im braven Leipzig, wo sich die regionalen Kommissare meist noch Mühe geben müssen, kleine Provinzpolitiker als korrupt zu entlarven. Erstaunlich – aber mittlerweile richtig wohltuend – ist die völlige Abwesenheit der wilden Pressemeute, die sächsische Autoren immer noch für ernst nehmen. Wahrscheinlich spielt die in der echten Polizeiarbeit wirklich keine Rolle, jedenfalls keine, die richtig eingespannte Ermittler von ihrer Arbeit abbringen könnte. Manchmal geht es freilich in diesem Thriller sehr flott zu. Tewes drückt aufs Tempo und ohne eine Mordkommission, die den Geschehnissen dicht auf den Fersen ist, würde diese Story natürlich nicht funktionieren. Was nicht bedeutet, dass am Ende auch alles gut ausgeht für Alle.

Was natürlich nicht so gut ist für Leser mit Einschlafschwierigkeiten. In einem Hotel in Bahnhofsnähe in Frankfurt sollte man das Buch auf keinen Fall lesen. Und wenn man seinen Glauben an eine heile Welt und eine nicht korrumpierbare Gesellschaft bewahren möchte, lieber auch nicht.